Strahlenschutzkurse staatlich genehmigt

Alle von uns angebotenen staatlich reglementierten Kurse werden auf der Grundlage von Bundesrecht durchgeführt. Die Kurse sind behördlich genehmigt, bundesweit zulässig und die Zertifikate bundesweit gültig.

CME-Punkte

Für alle ärztlichen Kurse streben wir die Zertifizierung zur Ausweisung von CME-Punkten für die ärztliche Fortbildung an. Da es sich bei den von uns angebotenen Kursen um Blended-Learning-Veranstaltungen handelt, sind die Kurse nach Kategorrie K zu zertifizieren. Für Kurse der Kategorie K hat die Bundesärztekammer Qualitätskriterien entwickelt. Werden diese erfüllt, so sollen Teilnehmer je e-Learning-Einheit 2 CME-Punkte erhalten.

Für alle unsere Kurse wurden von verschiedenen Kammern bereits entsprechende Zertifizierungen bestätigt. Leider aber erfolgen die Zertifizierungsverfahren bei den Ärztekammern z. T. sehr unterschiedlich, womit einhergehend auch die Gebühren sehr unterschiedlich ausfallen. Während die Bayrische Landesärztekammer keine Gebührne erhebt und Zertifizierung nach den Qualitätskriterien eLearning der Bundesärztekammer problemlos erfolgen, lehnt bspw. die Ärztekammer Baden-Württemberg die Zertifizierung unserer Kursen grundsätzlich ab, da wir unseren Sitz nicht in Baden-Württemberg haben. Andere Kammern zertifizieren, verlangen aber je Kurse Zertifizierungsgebühren von bis zu 2.000 Euro.

Die widrigen Umstände bei der Zertifizierung unserer Kurse führt dazu, dass wir teilweise auf entsprechende Anträge verzichten müssen. Da es sich bei den Fortbildungspunkten jedoch um für den Arzt sozialrechtlich relevante Fortbildungsnachweise handelt und er (und nicht der Veranstalter) den Anspruch auf die Anrechnung von CME-Punkten hat, empfehlen wir bei fehlender zentraler Zertifizierung die individuelle Beantragung. Da es sich bei unseren Kursen um staatlich zugelassene zielgruppenspezifische Kurse handelt, die nur dann genehmigt werden dürfen, wenn sie in der Lage sind, das notwendige Wissen zu vermitteln, ist bereits mit der behördlichen Genehmigung der Kurse auch eine Übereinstimmung mit den Vorgaben gemäß § 95 SGB V gegeben.

Registrierung beruflich Pflegender

Beruflich Pflegende sind nicht verpflichtet, Fortbildungen und Fortbildungspunkte nachzuweisen. Es setzt sich jedoch zunehmend die Zertifizierung auch der Fortbildungen von Pflegenden durch. Wir beteiligen uns daran.

Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU)

Kurse mit überwiegend Fernunterricht (mindestens 50 %) müssen von der ZFU geprüft und genehmigt werden. Wir durften mit Beginn unserer Tätigkeit ab 2012 zunächst Kurse mit 70 % e-Learning durchführen. Im Rahmen dessen wurden unsere Kurse von der ZFU geprüft und genehmigt. Seit 2014 wird von den Zulassungsbehörden eine Genehmigung unserer Kurse abgelehnt, wenn sie mehr als 50 % e-Learning aufweisen. Deshalb dürfen die von der ZFU zertifizierten Kurse aktuell nicht weiter angeboten werden. Die ZFU darf im Übrigen keine Kurse prüfen, die lediglich bis maximal 50 % Fernunterricht beinhalten. Die zusätzliche pädagogische Prüfung von Strahlenschutzkursen wird somit seit 2014 durch das Genehmigungsverfahren vereitelt.